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Erstellt am Sonntag, 20. Februar 2011 12:45
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Mit einem veränderten Vorstandsteam geht der Verein der Freunde und Förderer der Realschule in das neue Vereinsjahr. Die bisherige Vorsitzende Stefanie Zürn legte nach vier Jahren ihr Amt nieder, nachdem inzwischen auch das Jüngste ihrer Kinder den Besuch der Realschule abgeschlossen hat.
Ebenso zogen sich Schriftführerin Dagmar Zehelein und Beisitzerin Christine Dornfeld aus ihren Ämtern zurück.
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Die von Jochen Schäuble geleiteten Neuwahlen ergaben einstimmig, dass künftig Roland Eisele den Vorsitz übernimmt. Nils Boll löst die bisherige Schriftführerin ab und Christa Koliska unterstützt den Vorstand als Beisitzerin.
Realschulrektor Paul Gihr würdigte die Leistungen der scheidenden Vorsitzenden, die seit der Gründung des Vereins als "Aktivposten" dabei war. Beherzt übernahm Stefanie Zürn bei der Vereinsgründung das Amt der ersten Vorsitzenden und brachte in dieser Funktion "das Ganze in Schwung". Gihr attestierte ihr, dass sie den Förderverein immer gut vorbereitet, motiviert und engagiert führte und damit viele Projekte ermöglichte. Auch lobte er die reibungslose Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Grund-, Werkreal- und Martin-Gerbert-Schule mit dessen Vorsitzenden Jochen Schäuble sowie das Engagement von Dagmar Zehelein und Christine Dornfeld.
Der Verein zählt mittlerweile 41 Fördermitglieder, wovon sich 19 aktiv engagieren, klärte Stefanie Zürn die Versammlung auf. Durch Mitgliedsbeiträge und Spenden war der Förderverein im zurück liegenden Jahr in der Lage, Eltern und Schüler bei anfallenden Kosten für Exkursionen oder Theaterfahrten zu unterstützen. Ferner beteiligte sich der Förderverein mit 1060 Euro an den Kosten der Schuljahresplaner sämtlicher 496 Realschüler sowie den Kosten für ein Probenwochenende der Theatergruppe und organisierte einen Vortrag zum Thema Mobbing. Das Engagement des englischen White-Horse-Theatres und die Teilnahme von 15 Schülern an einer englischen Zusatzprüfung wurde ebenso gefördert wie der Druck eines Kunstkalenders.
Dagmar Zehelein erklärte, dass man künftig die jeweiligen Fördermaßnahmen in Elternbriefen konkret benennt, um die Arbeit des Fördervereins in das Bewusstsein der Eltern zu rücken und transparent zu machen. Kassierer Rainer Dietsche informierte über die aktuelle Kassenlage. Auf der Einnahmeseite machten Spenden und Beiträge den Löwenanteil aus, auf der Ausgabenseite die verschiedenen Fördermaßnahmen sowie zweckgebundene Mittel für die Schulhofgestaltung. Erich Zumkeller und Nils Boll hatten die Kasse geprüft und bescheinigten einwandfreie Arbeit.
Auch im laufenden Schuljahr will der Förderverein sein Engagement für die bisherigen Projekte beibehalten. Eine große Herausforderung wird der zweite Berufsinformationstag am 19. März sein, den die Realschule gemeinsam mit der Werkrealschule veranstaltet.
Badische Zeitung v. 16.02.2011